Konzeption der Oberstufe

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Um eine optimale Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe sicherzustellen und sie auf das anschließende Studien- und Berufsleben vorzubereiten, baut das Oberstufenkonzept der hbf/is auf drei Grundsätzen auf, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen: Integration in das Regelgymnasium, größtmögliche Wahlfreiheit bei der Fach- und Kurswahl und inhaltlicher Anspruch. Organisatorisch schlägt sich dieser Ansatz in einem Intensivkursangebot sowie in einem dreiteiligen Enrichment-Programm nieder.

Die Schülerinnen und Schüler der hbf/is erhalten in der Oberstufe weiterhin speziellen Unterricht, gleichzeitig sollen sie aber auch in größtmöglichem Umfang bei ihrer Fächer- und Kurswahl ihren individuellen Interessen folgen können. Die Oberstufe ist daher als gemeinsames Kurssystem von hbf/is und OSG organisiert, in dem neben Grund- und Leistungskursen auch speziell eingerichtete Intensivkurse angeboten werden. Grund- und Leistungskurse werden von OSG- und hbf/is- Schülerschaft gemeinsam besucht, während sich die Intensivkurse primär an hbf/is-Schülerinnen und Schüler richten, grundsätzlich aber im Sinne der Integration auch interessierten und geeigneten Schülerinnen und Schülern des OSG offenstehen. In den Intensivkursen wird methodisch und inhaltlich vertieft gearbeitet, es gelten aber ausdrücklich die gleichen Kriterien und Maßstäbe zur Leistungsbeurteilung wie in den entsprechenden Regelkursen des OSG. Über die Intensivkurse hinaus enthält das Curriculum der hbf/is-Oberstufe drei Enrichment-Bausteine: eine Projektarbeit bzw. ein Praktikum, zusätzliche Kurse/Veranstaltungen sowie 100 Stunden soziales Engagement. Diese Bausteine sind ebenfalls auf größtmögliche individuelle Gestaltungs- und Wahlfreiheit ausgelegt und spiegeln sowohl den fachlich-inhaltlichen wie den sozialen Anspruch an die hbf/is-Schülerschaft wider.