Weltrekordversuch unter Mithilfe des Physik LK 11 geglückt

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Exzellenzcluster PRISMA der Johannes Gutenberg Universität Mainz beschäftigen sich mit der Erforschung der allerkleinsten Strukturen des Universums, die mit riesigen Teilchenbeschleunigern untersucht werden.
Wie diese riesigen Forschungsgeräte funktionieren und wie sie kleinste Strukturen sichtbar machten, soll das Experiment exemplarisch zeigen. Auf über 500 Metern sollten – ähnlich einer Domino-Kettenreaktion – Stahlkugeln mithilfe von Magneten beschleunigt werden.
Der Physik-Leistungskurs 11 des Otto-Schott-Gymnasiums und des Rabanus Maurus Gymnasiums in Mainz haben am Sonntag, dem 11.06.2017 ab 6:00 Uhr morgens den Versuchsaufbau auf den Schienen der Mainzelbahn aufgebaut, während die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) eigens für den Rekordversuch die Straßenbahnschienen am Gutenberg-Campus, die dem Experiment als Leitbahnen dienten, sperrte.
Mit etwas Verspätung wurde das Experiment um 12:30 Uhr von Oberbürgermeister Ebling und Universitätspräsident Prof. Krausch gestartet und von Wissenschaftsminister Wolf überwacht. Nach der Überprüfung durch die von Guiness World Records beauftragte Kommissarin wurde der Versuch für gültig befunden und der Weltrekord mit 560m als längster magnetischer Kugelbeschleuniger für erfolgreich erklärt.
Die Schüler des Phyisk LK 11 haben nun den Eintrag in die Weltrekordbücher erreicht!
Herzlichen Glückwunsch an: Kevin Brachmann, Jannis Dahlem, Niklas Gärtner, Jonas Günster, Yannick Kastien, Ivan Khobta, Kai Montgomery, Weronika Radzi und Stephan Roll.
Leszek Lupa

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